6/03/2010

zeit ist so vergaenglich

volljaehrig sein, das eigene auto in der garage stehen haben und waehlen gehen.

all die dinge (und noch viel mehr) tragen dazu bei, dass man sich erwachsen, reifer fuehlt. aber man wird nicht darauf vorbereitet. niemand sagt einem, was man alles "aufgeben" muss, um erwachsen zu werden und auf eigenen beinen zu stehen. die leichtigkeit der jugend geht allmaehlich verloren. dann schaut man zurueck und merkt dann erst wie viel sich in kurzer zeit veraendert hat, ohne dass man es richtig mitbekommt. wo bleibt die zeit? man will jeden moment festhalten: in worten, in bildern, in videos.
initiative zeigen und fuer seine eigene meinung eintreten, um selbststaendig zu werden - sau schwer. und was wuerde man machen, wenn man keine lieben menschen haette, die einem den ruecken staerken?

jeder lebensabschnitt hat seine eigene herausforderungen, die der jugend ist es anscheinend erwachsen zu werden und die leichtigkeit loszulassen.
ich sage jetzt nicht, dass ich nicht erwachsen werden will - dass will ja jeder, aber ich vermisse schon jetzt die unbeschwerten tage des "jung seins".

"die jugend ernaehrt sich von traeumen. das alter von erinnerungen."
so soll es wohl sein.

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