von sachen abschied nehmen faellt einem nie leicht, deswegen zoegere ich diesen moment so lange wie moeglich hinaus. manche dinge sind auch noch garnicht muellreif, aber diese vorstellung mich irgendwann von ihnen trennen zu muessen macht mich traurig.
die geliebte uhr, die mit prit geklebt werden muss, damit sie nicht auseinanderfaellt. ich kann mich von ihr einfach nicht trennen, obwohl ihre batterie alle ist und ich sowieso immer mein handy frage, wie spaet es ist.
die oc california staffeln 1-4 stehen an einem ehrenplatz in meinem zimmer, obwohl sie so zerkratzt sind, dass man sie kaum noch sehen kann, weil ich sie so oft abgespielt habe. ich wollt einfach immer und immer wieder das leben der cohens sehen.
genau wie die uhr, trage ich auch immer den ring, den meine schwester mir gekauft hat. ihn zu tragen verbindet mich und meine schwester irgendwie. wenn ich den ring betrachte erinnere ich mich an die tollen momente mit ihr: arminia training, kino besuche bei der ladies night und die insider witze die eigentlich keinen sinn haben.
an all diesen kleinen sachen, die ein individuelles leben ausmachen haenge ich, weil an diesen dingen erinnerungen haengen, die immer dableiben werden.
schoene erinnerungen zb, wie ich mit der uhr in frankreich war.
die serie verbindet mich mit meiner familie, obwohl wir noch nie eine serie zusammen geschaut haben.
der ring war dabei, als ich im heidepark wild geschrien habe, weil ich so spaß hatte.
natuerlich tragen all diese erinnerungen auch schlechte erinnerungen mit sich zb, wie ich mit meiner uhr meine konfirmation ueber mich ergehen lassen musste, genau wie den familienstreit.
der ring konnte mit "ansehen" wie ungluecklich ich an meiner alten schule war.
und oc california habe ich geschaut, weil ich nichts anderes zu tun hatte.
abschied nehmen von den dingen ist nicht so schwierig, wie sich von den erinnerungen zu trennen, zumindestens wenn es positive erinnerungen sind ;)
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